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Interview: Lady Cynthia

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Lady Cynthia aus Berlin gehört schon lange zu den bekannten Gesichtern im SM Bereich. Bekannt wurde sie im Jahre 2007 durch die Filme der Berliner EVS Film Produktion - seit 2011 ist sie auch als ProDomme aktiv und regelmässig in München, Berlin, Zürich und seit kurzem auch in Nürnberg anzutreffen. Im Rahmen eines München besuchs ergab sich die Möglicjkeit eines Interviews mit ihr.

Hallo Cynthia, schön dich hier in Berlin zu treffen - was uns natürlich als erstes interessiert - wie ging es bei dir los mit dem BDSM?

Ganz am Anfang hätte ich mir das nie vorstellen können. Du verspürst zwar Lust gewisse Dinge zu tun, weil sie dich anmachen, aber der Kopf sagt dir: „Das kannst du doch nicht machen!“

Ich hab mir zunächst mal Filme angesehen und dann versucht, das Gesehene im Privatbereich umzusetzen. Dann lief‘ s umgekehrt, erst Filme gedreht und dann erst im Studio begonnen. So geht’s manchmal… Ok ... viele Damen machen ja ein Geheimnis aus Ihrem Job, wenn es um Ihr privates Umfeld geht - wie ist das bei Dir? Weiß Dein Umfeld was Du „so treibst“? Ich bin da sehr offen. Eigentlich müssten es nun alle wissen. Warum soll ich etwas verheimlichen? Wem’ s nicht passt, dem kann ich auch nicht helfen (lacht).

Welche Bedeutung hat dein Job für dich mittlerweile?

Die Ungewissheit meines Gegenübers, wenn er mir hilflos ausgeliefert ist. Denn, ich bestimme, was passiert, passiert nach meinen Ideen und Regeln. Das Schöne daran ist, dass man sich so wunderbar gegenseitig hochschaukeln kann und manches Mal Zeit und Raum einfach vergisst. Das ist es dann, das ist das Tolle an diesem Beruf!

Du spielst also auch privat - das wirft die Frage auf, wie DEINE Dominanz aussieht?

Die Unterwerfung meines Gastes ist für mich zu allererst Genuss. Ich bin diejenige, der er sich unterwirft, er betet mich an. Er gibt mir die Möglichkeit, ihn zu benutzen, ihn aber auch für etwas, was mir gefällt zu belohnen. Das ist es doch, der Wechsel zwischen lustvoller Härte und Frivolität. Ich glaube, das macht mich letztlich auch aus.

Hast Du nach all den Jahren in diesem Job nicht manchmal das Gefühl das sich so manches wiederholt? Wo bleibt zum Beispiel für Dich der Kick? Ich selber ( als Gast ) weiss ja auch, das man irgendwann nach vielen Sessions den nächsten Kick sucht?

Nee nee, da verwechselst du was! Klar kommen gewisse Rituale oft vor. Die gehören dann nun mal dazu. Das darf so sein, und muss es irgendwie auch. Aber, jeder Gast ist anders! Die Vielfältigkeit macht es aus. Das ist ja das Spannende. Wie weit kann ich gehen? Wie weit muss ich vielleicht gehen? Wozu inspiriert mich mein Gast, etwas zu tun? Wieviel Reize muss ich ausspielen? Und glaub‘ mir, ich spiel sie GERN aus! Wie weit kann ich den Gast, der regelmäßig zu mir kommt, bringen? Stichwort Grenzüberschreitung. Was muss ich dazu tun? Das macht es spannend! Und du merkst, experimentieren ist mein Ding!

Haben sich bei dir in den letzten Jahren vorlieben herausksitallisiert?

Im Moment sind es Hinrichtungsstenarien. Da fällt mirständig etwas Neues ein… Verhör, Verurteilung und die gespielte Hinrichtung. Bis dahin kann es langer Weg für den Delinquenten sein. Es kickt mich total, diesen Spannungsbogen aufzubauen. Ihn einerseits in seiner Not und Hilflosigkeit noch mal richtig heiß zu machen, ihm aber auf der anderen Seite die schlimmsten Urteile zu offenbaren.
Hierbei gelingt das vorhin beschriebene gegenseitige „Hochschaukeln“ extrem gut.

Zu welchen Vorlieben darf ich dich sonst noch anrufen, an denen du dich besonders erfreust?

Du darfst immer anrufen! (lacht etwas empört). Aber klar, gibt es Sachen, die ich gerne mache. Face-Sitting ist eine, bei der ich meine Berührbarkeit voll ausspielen kann. Gleiches gilt für Latex. Eine andere wäre Nadelungen. Ich bin auch gern etwas grausam. Und gern mag ich Langzeitgeschichten mit Übernachtungen. Da lassen sich Überraschungsmomente mit kleinen Grausamkeiten wunderbar einbauen. 

 

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